POPSCENE Tipps

Das gibt es auch noch!

Bücher, Filme, alles was das Herz begehrt, liebevoll kuratiert von unseren Redakteuren.

Mehr findest Du natürlich auf unserer Webseite unter www.popscene.club

 Iggy Pop

 Vinylography Iconic 

Er ist bekannt als der „Godfather of Punk“. Er nahm so viele Drogen, mit denen man eine halbe Nation ersticken könnte, und lebte, um davon zu erzählen. Er schmierte sich mit Erdnussbutter ein, kroch auf der Bühne blutend durch Glassplitter und provozierte sein Publikum. Die hautenge Lederhose und sein nackter Oberkörper wurden zum Markenzeichen. Iggy Pop hat die Musikwelt verändert. 

Pop wurde unter dem bürgerlichen Namen James Newell Osterberg am 21. April 1947 in Muskegon, Michigan, geboren. Aufgewachsen ist er in einer ärmlichen Wohnwagensiedlung. In seiner frühen Phase der musikalischen Orientierung wurde ein Auftritt der Doors 1967 an der University of Michigan für ihn zur inspirativen Triebkraft. Er war erstaunt über die Eskapaden und Antagonismen von Sänger Jim Morrison. Morrisons extremes Verhalten, er entblößte sich, übergab sich und wurde ohnmächtig, inspirierte den jungen Iggy Pop dazu, die Grenzen der Bühnenperformance zu erweitern. Iggy war einer der ersten Künstler, der einen Sprung von der Konzertbühne machte. Unglücklicherweise starrte ihn die Menge an diesem ersten Abend nur an, als er auf dem Boden aufschlug und sich zwei Rippen brach. 

Iggy und The Stooges schufen Punk, nahmen Drogen, erfanden sich ständig wieder neu und trennten sich nach nur wenigen Jahren. Pop nahm immer mehr Drogen, ging mit David Bowie nach Berlin und veröffentlichte eine erstaunliche Menge an Soloalben. Seine legendären Liveshows machten ihn zu einem der größten Frontmänner aller Zeiten. Eine wahre Legende.

Zum 75. Geburtstag von Iggy Pop hat der Fotograf Gerd Schaller ein bemerkenswertes Fotokunstwerk erschaffen. Es zeigt die überdimensionale Inszenierung einer Vinylschallplatte des legendären Konzertmitschnitts Cleveland 77 auf einem Sony HiFi-Plattenspieler PS 5520. Das Werk ist Teil seiner Vinylography-Reihe und als Masterpiece in verschiedenen Formaten bis zu zweieinhalb Metern Breite erhältlich.

Text: Redaktion ||  Bild: Gerd Schaller

 Red Sonja

 In 4K restauriert

Die Restaurierung von RED SONJA wurde in 4K - 16 Bit von Picture Shop LLC, USA unter Verwendung des originalen 35mm-Negativs gescannt. Die Farbkorrektur und Restaurierung wurde im Hiventy Laboratory - Frankreich durchgeführt, wo über 150 Stunden Arbeit investiert wurden, um Staub, Schmutz und Kratzer manuell sorgfältig zu entfernen

Die Story: Königin Gedren (Sandahl Bergman) ist gierig nach Macht. Ein Zauberstein, der von Priesterinnen geschützt wird, könnte ihr übermenschliche Kräfte geben. Kurzerhand stiehlt sie den Stein und lässt die Hüterinnen töten, unter ihnen auch die Schwester von Red Sonja (Brigitte Nielsen). Diese schwört Rache und macht sich, nachdem sie durch eine geheimnisvolle Vision außergewöhnliche Kräfte erhalten hat auf den Weg, um den Zauberstein zu zerstören. Auf ihrer gefährlichen Mission begleitet sie der junge Prinz Tarn (Ernie Reyes Jr.) und seine stotternder Dieners (Paul L. Smith). Als sie auf den mysteriösen und mächtigen Kalidor (Arnold Schwarzenegger) trifft, sträubt sie sich erst gegen seine Hilfe, bis sie feststellt, dass er der Einzige ist, der ihren Kräften ebenbürtig ist. Wird Red Sonja Gedren stoppen können, um die Welt zu retten?

Text: Redaktion ||  Bild: Studiocanal

 Dr. Who

 Zweimal in 4K restauriert

Die bisher einzigen Kinofilme der ultimativen Science-Fiction Kultfigur Dr. Who erscheinen erstmalig mit deutschem Ton!

Dr. Who (Peter Cushing), Tüftler und Wissenschaftler, hat eine Maschine entworfen: Tardis! Die modifizierte Police-Box ist Zeitmaschine und Raumschiff zugleich. Der Doktor wohnt mit seinen Enkelinnen Susan (Roberta Tovey) und Barbara (Jennie Linden) zusammen. Bei einem Besuch aktiviert Barbaras Freund Ian (Roy Castle) TARDIS aus Versehen und die vier begeben sich auf eine Reise durch Zeit und Raum in die dunklen, unentdeckten Tiefen des Universums. Auf dem Planeten Skaro geraten sie zwischen die Fronten eines Kriegs zwischen dem friedlichen Volk der Thals mit einer böshaften, zerstörerischen Lebensform: den Daleks ...

Dr. Who und die Daleks (1965) war die erste Kinoverfilmung des kultigsten Science-Fiction-Helden des britischen Fernsehens und das erste Mal, dass Dr. Who in Farbe zu sehen war. In der Rolle des tüftelnden Wissenschaftlers brilliert Peter Cushing („Sherlock Holmes", „Star Wars"), seine Enkelinnen werden von Jennie Linden und Roberta Tovey verkörpert.

Im zweiten Film, Dr. Who: Die Invasion der Daleks auf der Erde 2150 n.Chr. kehrt Cushing auf die große Leinwand zurück – die Zukunft des Planeten Erde gehört nun den Daleks, doch tief im Londoner Untergrund plant eine Gruppe von Widerstandskämpfereinen Angriff. Kann der Doktor ihnen dabei helfen, ihre außerirdischen Feinde zu vernichten und die Kontrolle über die Erde zurückzuerlangen?

Text: Redaktion | Bild: Studiocanal